Ablehnung des Masterplan Mobilität

Aktuelles21. Oktober 2019

Handelsstadt Limburg stärken – nicht gefährden

Die FDP-Fraktion hat in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung die Empfehlung des Magistrats zum Masterplan Mobilität abgelehnt. Der Masterplan analysiert zwar fundiert die Verkehrssituation in Limburg und präsentiert auch viele diskussionswürdige Vorschläge, wird aber in der Gesamtschau dem Einkaufstandort Limburg und dem touristischen Schwerpunkt ebenso wenig gerecht wie aktuellen Verkehrsentwicklungen in der Stadt. Es droht zusätzlich durch den Abriss und den Neubau der Lichfieldbrücke ein Verkehrschaos in der Stadt. Gleichzeitig liegen alle Entlastungsvarianten in Form von Umgehungsstraßen für Limburg auf Eis oder sind begraben worden. Für den häufigen Ausweichverkehr bei einem Stau auf der Autobahn gibt es ebenfalls keinerlei Lösungsansätze.

Der Masterplan spart die entscheidenden Lösungsansätze zur nachhaltigen Reduzierung der Verkehrsbelastung in Limburg aus und setzt stattdessen einseitig auf eine Gängelung der Limburger Bürgerinnen und Bürger!

Statt Bürgerinnen und Bürger zu bevormunden, müsse die Stadt den Verkehrsfluss durch eine intelligente Verkehrssteuerung optimieren und im Fluss halten, das Parkraummanagement verbessern und insbesondere den Druck auf Entscheidungsträger zur Realisierung von Infrastrukturvorhaben erhöhen. Die FDP-Fraktion hat sich in den letzten Monaten intensiv mit den Beratungsergebnissen, Erkenntnissen und Unterlagen aus dem Prozess „Masterplan Mobilität“ befasst. Wir haben in einem ausführlicheren Grundsatzpapier aus Sicht der FDP-Fraktion hierzu Position bezogen. Die wesentlichen Aspekte hat in der Debatte unser Stadtverordneter Horst-Günter Herold vorgetragen. Nachstehend sein Redeskript und das Grundsatzpapier. (MS)

Stadtverordneter Horst-Günter Herold
Stadtverordneter Horst-Günter Herold