Grundstücksvergabe Hubertusstraße

Grundstücksvergabe Hubertusstraße

I. Stadtentwicklung und Innenstadtbelebung29. September 2017

Grundstücksvergabe Hubertusstraße

Die Limburger FDP-Fraktion hat sich auf ihrer Fraktionssitzung mit der anstehenden Entscheidung zur Vergabe für die beiden Grundstücke in der Hubertusstraße in Limburg befasst. Nach den Pressemeldungen des Magistrats  haben sich vier Bewerber auf die  Ausschreibung gemeldet. Es folgten Beratungen im Vorstand der Anna-Ohl-Stiftung sowie im Magistrat. Zu den Ergebnissen aus diesen nichtöffentlichen Runden wurde seitens des Magistrat ausführlich informiert. Die Entscheidung aber trifft die Stadtverordnetenversammlung. Die FDP-Fraktion möchte sich zur Vergabe der Grundstücke in diesem  sensiblen Gebiet von den Bewerbern unmittelbar ein Bild machen. Es geht bei einem Grundstück um einen wesentlichen Vermögensbestandteil der Anna-Ohl-Stiftung. Daneben befinden sich die Grundstücke in unmittelbarer Nachbarschaft der Gebäude der Stiftung.

Grundstücksvergabe Hubertusstraße
Grundstücksvergabe Hubertusstraße

Vor diesem Hintergrund sehen wir einen besonderen Sorgfaltsmaßstab geboten und nehmen uns  daher die Zeit, so die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer.  Diese neue Runde gebe allen Akteuren und an der Entscheidung Beteiligten ausreichend Gelegenheit, sich über Qualität und Preis zu informieren. Der Preis alleine, so Schardt-Sauer, sei nicht das alleinige Kriterium.  Nachhaltige Sicherung der Stiftung, Bewahrung des Gebietscharakters und angemessene Preisfindung seien einige der Kriterien.  Der Kaufvorgang ist sensibel, dies habe sich sehr deutlich bei der ersten Runde gezeigt. Die FDP-Fraktion will sich deshalb die Zeit nehmen und alle vier Bewerber um eine persönliche Vorstellung in der  FDP-Fraktion bitten. Auf dieser Basis und unserer eigenen Eindrücke werden wir dann in der Stadtverordnetenversammlung ein Votum abgegeben und es öffentlich begründen, so Schardt-Sauer. Es bestehe in der Sache kein Grund zur Eile und man sei daher zuversichtlich, dass dies bei der Terminierung der weiteren Beratungen durch den Magistrat berücksichtigt wird. (MS)