FDP-Fraktion fordert Informationen zum Neubau der Lichfieldbrücke

Über neue Wege nachdenken

Aktuelles5. März 2020

FDP-Fraktion fordert Informationen zum Neubau der Lichfieldbrücke

Die FDP hat zur nächsten Sitzung der Limburger Stadtverordnetenversammlung einen Antrag zum aktuellen Stand des Neubaus der Lichfieldbrücke eingebracht. Der Magistrat soll insbesondere Auskunft darüber geben, inwieweit sich die Stadt Limburg intensiv für eine systematische und konsequente Prüfung von Variantenalternativen zur Entlastung der Innenstadt eingesetzt hat und warum sie sich ggf. mit einen reinen Ersatzbau an gleicher Stelle zufrieden gibt. „Das Projekt des Neubaus der Lichfieldbrücke hätte das Potenzial, über großflächige Alternativen, neue Wege und Chancen zur Entlastung der Innenstadt und zur Verbesserung der Luftqualität nachzudenken. Es besteht die Gefahr, dass diese Chance vertan wird. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Die Einleitung eines Planfeststellungsbeschlusses ist für die Mitte des Jahres 2020 geplant“, erklärte die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer.

Antrag: Neubau Lichfieldbrücke

FDP-Fraktion fordert Informationen zum Neubau der Lichfieldbrücke

Die Bürgerinnen und Bürger seien durch ein drohendes Dieselfahrverbot verunsichert und erwarteten seitens der Stadt Aktivitäten gegenüber Hessen Mobil, um Verkehrsströme so zu leiten, dass die Bewohner und die Verkehrsknotenpunkte entlastet und die Verkehrsströme optimiert würden, so Schardt-Sauer. Die FDP bitte den Magistrat darüber hinaus darzulegen, wann und wie er die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zum Beispiel in einer Bürgerinformationsveranstaltung über die geplanten Baumaßnahmen informieren will und welche Auswirkungen auf die verkehrliche Situation in der Stadt zu erwarten sind. „Die Baumaßnahme Lichfieldbrücke wird während der Bauzeit die Verkehrssituation in der Innenstadt dramatisch verschlechtern und möglicherweise zu unkontrollierten Umfahrungen führen“, fürchtet Schardt-Sauer. Deshalb müssten die Planungen frühzeitig mit den Bürgerinnen und Bürger erörtert werden.